
Simon Steinberger (* 25. Oktober 1874 in Dobersberg bei St. Veit an der Glan, Kärnten; † 27. Januar 1949 in Krumpendorf am Wörthersee) war ein österreichischer Gendarmerie-Beamter (k.k.- und später Bundesgendarmerie), der im Ersten Weltkrieg 1915 am Plöckenpass (Karnische Alpen, Kärnten/Österreich – nahe der Grenze zu Italien) besondere Bekanntheit erlangte.
1915, nach dem Kriegseintritt Italiens, lagen am und rund um den Cellon gut ausgebaute italienische Stellungen, die das Gailtal und den Raum Kötschach-Mauthen bedrohten. Steinberger, damals Postenkommandant in Mauthen, führte am 25. Juni 1915 eine kleine Gruppe von sechs Mann über eine steile und ungesicherte Felsrinne am Frischenkofel (Cellon). Dieses Gelände galt als kaum begehbar, doch gelang es ihnen überraschend, die italienische Position am Ostgipfel zu überwältigen und die dortigen Truppen in den Rückzug zu zwingen. Damit trug Steinberger zur Entlastung der österreichischen Verteidigungslinie im Gailtal bei. In den folgenden Tagen hielt er die eroberten Stellungen, bis Verstärkung eintraf, und konnte später sogar den Westgipfel zeitweise zurückgewinnen. Für seine Leistungen erhielt er die Tapferkeitsmedaille in Gold, eine der höchsten militärischen Auszeichnungen der k.u.k. Armee.
Sein Name blieb mit dem Gebirgskrieg verbunden: Der Aufstiegsweg über die Felsrinne heißt bis heute „Steinbergerweg“ und war ein beliebter Klettersteig. Ein massiver Felssturz vom rechten Cellonpfeiler zerstörte vor wenigen Jahren große Teile der Seilsicherungen.
Der Weg ist seither gesperrt.
Nahe des Plöckenhauses steht außerdem die Plöcken-Gedächtniskapelle, in der sich gemäß seinem letzten Willen sein Marmorsarg befindet. Sie erinnert an Steinberger und an andere im Gebirgskrieg gefallene oder eingesetzte Exekutivbeamte und macht deutlich, welche Bedeutung der Plöckenpass im Ersten Weltkrieg hatte.
Plöcken-Gedächtniskapelle

Nach der
Zerstörung der Elisabethkirche 1915, wurde 1929 die Plöcken-Gedächtniskapelle errichtet. In dieser Kapelle ruhen in kunstvoll gearbeiteten Marmorsärgen Simon Steinberger, Franz Weilharter (Finanzwachebeamter) und Carl Scotti (General der Infanterie - siehe auch
Scotti-Kapelle auf der Rattendorfer Alm). Die Plöckenkapelle wurde 2017 umfassend renoviert und dient seit jeher als Ort der Erinnerung und des Friedens. Jedes Jahr findet hier eine Gedenkfeier statt, bei der an die gefallenen Soldaten und Exekutivbeamten beider Seiten gedacht wird.
2026 findet die Veranstaltung am
Sonntag, 30. August ab 10:00 Uhr statt. Anschließend empfehle ich einen Besuch bei
Assunta/Fabrizio, beim
Lamprechtbauer oder beim
Erlenhof in Mauthen.
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Der Plöckenpass als großes Friedenssymbol
Sonntag, 30. August 2026
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Das Jägerbataillon 25
... ist in der Khevenhüller-Kaserne in Lendorf in Klagenfurt am Wörthersee stationiert. Fast alle Soldaten des Bataillons sind Kaderpräsenzsoldaten und haben eine Auslandseinsatzverpflichtung. Sie sind die "schnelle Eingreiftruppe" des Österreichischen Bundesheeres. Kommandant des Verbandes ist Oberst Alexander Raszer.
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