
Die italienische Küche kennt viele Ikonen: die Vespa auf zwei Rädern, die Pasta al dente auf dem Teller – und die achteckige „Mokka Express“ auf dem Herd.
Kaum ein Alltagsgegenstand verbindet Design, Ritual und Lebensgefühl so selbstverständlich wie jene kleine Aluminiumkanne, die seit 1933 den Duft von Kaffee in Millionen Wohnungen trägt. Erfunden wurde sie vom piemontesischen Unternehmer
Alfonso Bialetti, der damit den Espresso aus dem Café in die private Küche holte. In Italien selbst wird das Gerät neben Bialetti oder Moka umgangssprachlich meist schlicht Caffettiera genannt.
Die „Moka Express“ ist mehr als eine Kaffeemaschine. Ihr geometrischer Körper aus Aluminium gilt heute als Designklassiker des Art déco und steht in Museen wie dem Museum of Modern Art. Mit ihrem charakteristischen Blubbern erzählt sie von
italienischer Nachkriegskultur, vom wirtschaftlichen Aufbruch und vom Traum, sich ein Stück Caféhauskultur nach Hause zu holen.
Besonders faszinierend ist ihre demokratische Idee:
guter Kaffee ohne Luxus. Während Espressomaschinen lange teuer und kompliziert waren, machte die Moka den starken Kaffee für alle zugänglich. Sie wurde zum
Symbol der italienischen Alltagsmoderne – schlicht, funktional und schön zugleich.
Bis heute gehört die Moka Express zum festen Inventar europäischer Küchen. Ihr Zischen am Morgen ist kein technischer Vorgang, sondern ein Ritual. Vielleicht liegt gerade darin ihre kulturelle Bedeutung: In einer beschleunigten Welt zwingt sie zur kurzen Pause – und erinnert daran, dass Genuss Zeit braucht.
Richard Kaplenig, Wien, Faak, Kötschach-Mauthen
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