
Die Mosaikarbeit stammt von
Cristina De Leoni. In der Dezemberausgabe 2000 der Timauer Zeitschrift Asou Geats… schreibt sie selbst unter der Überschrift „Il mosaico di Cristina“, dass sie damals die Scuola Mosaicisti in Spilimbergo besuchte. Ein österreichischer Ingenieur, Gunter Keuschnig, wurde über ihre Arbeit auf sie aufmerksam und später wurde ihr das Projekt angeboten.
De Leoni bezeichnet das Werk ausdrücklich als „scultura“ und schreibt, dass das Mosaik eine Oberfläche von 9,5 m² habe. Sie fertigte dafür Marmortesserae an; nach ihrer Rechnung brauchte sie ungefähr 28 kg Marmor pro Quadratmeter. Weil das Werk im Freien der Witterung ausgesetzt war, holte sie sich bei ihren Lehrern in Spilimbergo Rat zu Klebern und Verarbeitungstechnik.
Die zeitliche Abfolge lässt sich ebenfalls ziemlich genau rekonstruieren: Sie begann Mitte August 2000 mit der Vorbereitung der Tesserae, begann am 4. September mit der eigentlichen Arbeit und stellte sie am 23. September 2000 fertig. Die Einweihung fand am 4. Oktober 2000 statt. Sie erwähnt außerdem ihren Vater und Bruder als ihre „apprendisti mosaicisti“ – scherzhaft ihre „Mosaiklehrlinge“ – sowie die beteiligten österreichischen Ingenieure.
Eine kleine Präzisierung ist wichtig: Die Quelle sagt nicht, dass De Leoni die Form der gesamten Skulptur entworfen hat. Sie spricht davon, dass ihr ein bereits bestehendes „progetto“ vorgestellt wurde und dass sie das 9,5-m²-Mosaik auf der Skulptur ausführte. Der Entwurf bzw. die plastische Grundform könnte daher von jemand anderem stammen.
Eine heutige Wegbeschreibung an der Plöckenstraße nennt genau dort eine „Brücke mit Steinskulptur ('Ente'?)“, rund 500 m vor einem beschriebenen Parkplatz nach dem Ederwirt.
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