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Alle Recherchen dieser Plattform stehen seit Jahren kostenlos zur Verfügung. Ein Anerkennungsbeitrag ist willkommen.



Sport 2000 Putz

Ingo Ortner @ the Lounge

Ein Buch sticht aus allen historischen Geheimschriften hervor. Es verweigert sich seit hunderten von Jahren dem Verständnis. Das Voynich-Manuskript.

Im Jahr 1912 erwarb Wilfrid Michael Voynich (ein Antiquar aus New York) das handschriftliche mittelalterliche Schriftstück in der Villa Mondragone bei Rom aus dem Bestand einer Jesuitenschule. Seit 1969 lagert das Manuskript in der "Beinecke Rare Book and Manuscript Library" der Yale Universität in New Haven.

Viele Versuche den Inhalt des Manuskripts zu entschlüsseln sind bislang gescheitert. Auf mehr als 200 Seiten Pergament entfaltet sich ein Universum von Millionen zeichnerischen Details und etwa 170.000 Schriftzeichen. Der überwiegende Teil dieses Buchs handelt von Botanik und Kräuterkunde. Neben den medizinischen Abbildungen und Texten kommen auch sehr detaillierte Abbildungen von Sternbilder und Tierkreiszeichen vor.

Material und Schreibstil lassen darauf schließen, dass es um 1500 nChr geschrieben wurde. Das Voynich-Manuskript ist ein wesentlicher Bestandteil des Romans Indiana Jones und der Stein der Weisen. Es weist Indy den Weg zu dem Grab des Hermes, wo sich der Stein des Weisen befinden soll.



The Voynich Manuscript


Nun scheint das ewige Rätsel gelöst. Eleonora Matarrese hat den Kodex entschlüsselt. Er sei in einem Dialekt geschrieben, den man heute noch in Timau/Tischlbong rund um den Plöckenpass / Passo Monte Croce Carnico spricht.

Einen Link zum Buch von Fr. Prof. Matarrese und weiteren Lesestoff findet ihr hier ...







Bei Fragen, Anregungen und/oder Ergänzungswünschen, ... bitte per E-Mail. Danke. Falls auch ihr ein Thema berichtenswert erachtet bzw. selbst dazu schreiben wollt.

Ingo Ortner | T +43 699 12647680
info@bergsteigerdorf-mauthen.at



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Ingo Ortner @ the Lounge
Weniger, dafür besser | Bergsteigerdorf Mauthen | PodCast aufrufen ...

Mauthen liegt eingebettet in die malerische Kulisse der Karnischen Alpen. Ein idyllischer Rückzugsort für Bergliebhaber und Naturfreunde. Die Region Gailtal-Lesachtal-Weißensee zeichnet sich durch ihre atemberaubende Landschaft, klare Bergluft, gute Kulinarik und schier unendlichen Freizeit-, Wander- und Klettermöglichkeiten aus.

Als mich Jörg Wunran und Christof Schett im Frühjahr 2023 angerufen haben und bestätigten, dass Mauthen einen prominenten Platz in ihrer neuen PodCast-Serie bekommt, habe ich ohne Zögern sofort zugesagt. Die beiden waren es auch, die für jedes Bergsteigerdorf eine/n prominente/n Alpinistin/en ausgesucht haben, die als zentraler Gesprächspartner das Bergsteigerdorf erkunden.

"Eine wunderschöne Herausforderung", dachte ich mir. Als sie mir dann sagten, dass mein Promi Andy Holzer sein wird, war die Freude und gleichzeitig mein Respekt gleich um Einiges größer.

"Den Sehenden die Augen öffnen!",
steht auf Andys Website zu lesen. Als "Blind Climber" ist der gebürtige Lienzer ein weltweit bekannter Bergsteiger, Extremsportler und begeistert als Vortragsreisender vor allem die Jugend.

Bis Andy dann Anfang Mai zu Besuch kam, habe ich mich ordentlich angestrengt, um ein Ganztageserlebnis für alle Sinne zusammenzustellen. Als roter Faden durch den Tag diente uns beiden der GeoTrail vom Gailtaler Dom bis zum Waldbad Mauthen.

GeoTrails und Basisgedanken
Nachdem ich mein bescheidenes Wissen zur Erdgeschichte der Südalpen zum Besten gegeben hatte, ertastete Andy die großen Gesteinsbrocken, u.a. den "Löwen von der Kellerwand" mit Begeisterung und erzählte mir seine ersten Klettergeschichten. #geopark

Wofür steht die Marke? Was ist die Besonderheit des Bergsteigerdorfs Mauthen? Wie übersetzen wir die großen Denkansätze des Projektes in alltagstaugliche Maßnahmen im Dorf?

"Mauthen war historisch gesehen seit jeher Ausgangspunkt für die großen alpinistischen Entdecker. So klingende Namen wie Grohmann und Kugy - sie alle starteten von Mauthen aus ihre Bergtouren in die mächtigen Kalkgipfel der Karnischen und Gailtaler Alpen", hörte Andy aufmerksam zu.

In einer sehr reizüberfluteten Zeit brauchen besonders die kleinen Alpendörfer einen gemeinsamen Gedankenbogen, der gut zu ihnen passt. Unter diesem gilt es die vielen orts- und traditionsbewussten Vereine, Aktivitäten und Betriebe wie Alpenverein, Bergrettung, Feuerwehr, Kirche, Kultur, Schule bis hin zu bäuerlichen Direktvermarktern und örtlichen Geschäften zu sammeln, zu vernetzen und damit zu stärken. Im Unterschied zu x-beliebigen Marketingmaßnahmen, die nur vom zugrundeliegenden Fördertopf abhängig sind, geht es darum, respektvoll das Funktionierende wieder zu entdecken und zu schätzen.


Museum 1915-18
Mit Karin Schmid und Raphael Gressel erkundete Andy für seine Zuhörer das Museum der Dolomitenfreunde im Rathaus und hörte gespannt zu. "Ich will eine dieser fürchterlichen Granaten angreifen", bat er tief beeindruckt. #dolomitenfreunde

Werkskantine zur Säge
Wir marschierten weiter und machten einen kurzen Zwischenstopp bei der "Säge". Dort stellte ich ihm Anna und ihr Team vor. Neben dem herrlichen Mittagessen zu leistbaren Preisen, ist es der tagtägliche Kontakt von Menschen aus dem Ort, der die THU-Werkskantine zu etwas ganz Besonderem macht. Alt und jung, Arbeiter und Lehrer, Pensionisten und Bankdirektoren, … in der Säge trifft sich der ganze Ort und findet im Alltag kurz Zeit zum Reden und Gedanken austauschen. #zursaege

LONCIUM, Mauthner CraftBeer
Ein Besuch in der weit über die Landesgrenzen bekannten CraftBeer Brauerei LONCIUM stand gleich anschließend am Programm. Wie das Bierhotel steht die Brauerei für Innovation und Fleiß. Weniger, dafür besser. Während Klaus Details zur Technik verriet, verwies Alois zurecht und mit Stolz auf die zahlreichen internationalen Preise des Mauthner Biers. #bierhotel

ÖAV Zentrum
Das Herz der örtlichen Alpenvereinssektion ist das AV-Camp, gleich neben dem Waldbad Mauthen. Obmann Sepp Lederer begrüßte Andy persönlich und erklärte ihm Funktion und Entstehungsgeschichten zu den verschiedenen Anlagen. Vom Kletterturm, der einst als Strommasten in Niederösterreich stand, bis zum Centrum Carnicum, in dem zahllose Gemälde und Bücher als Alpinarchiv ausgestellt sind. #camp


Energievoll beim Edelgreißler
Und weil der Mensch bekanntlich nicht von Luft und Liebe alleine lebt, genossen wir als letzten Programmpunkt eine wunderbare kulinarische Leistungsschau beim Edelgreißler Herwig Ertl. Eine kleine Geschichte zu jedem Stück Gailtaler Almkäse g.U., zum Speck, zum Lesachtaler Brot, gepaart mit Besonderheit aus dem Friaul und Slowenien. Dazu ein gutes Glas Wein und Bier.

Eine gute Gelegenheit um noch einmal über das zu reden, was ist, was wir schätzen und lieben und über die einzig richtigen Bestrebungen, um diese Besonderheiten auch für die Zukunft zu erhalten und darauf einen guten Entwicklungspfad aufzubauen - für uns, die Jugend und unsere Gäste.

Direkt zum PodCast ...

Andy Holzer (*1966, Lienz)
… ist von Geburt an blind, ist verheiratet und lebt in Tristach. Nach Schule und Ausbildung zum Heilmasseur steigerte er sich in verschiedene Sportarten rein. Bekannt wurde Andy für seine Leistungen im Klettern und Bergsteigen. Schon im Jahr 2007 bekam er den Life Award in der Kategorie Sport.




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Ingo Ortner @ the Lounge

Die ersten Buchstaben auf österreichischem Boden!

Der weltberühmte Historiker und Literatur-Nobelpreisträger Theodor Mommsen (1817-1903, Berlin) entdeckte 1857 auf der Missoria Felsinschriften etruskisch-venetianischer Herkunft. Die Schriftzeichen gelten bis heute als die ersten auf österreichischem Boden und sind laut Forschungsergebnissen von Karl Pauli in das 3. Jahrhundert v.Chr. zu datieren


1885 wurde die Schriftzeichen ausgeschnitten und befinden sich nun im Landesmuseum Klagenfurt. Die Fundstelle kann in den Sommermonaten ganz leicht von Würmlach und Mauthen aus erwandert werden.

Mehr dazu ... Abteilung für Ur- und Frühgeschichte | Rudolfinum - Jahrbuch des Landesmuseums für Kärnten 2008
Wanderung auf die Missoria | alpenvereinaktiv

Weiter zum Berge Lesen Festival ...
Weiter zum Kulturverein Mauthen ...
Weiter zur Pfarre Mauthen ...




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(c) ORF Kärnten
Die alten Hauschroniken im Ort Mauthen vor dem Vergessen zu bewahren sehen die Mitglieder des Kulturverein Mauthen als ihre große Aufgabe. Sie starteten das Projekt Hausgeschichtstafeln. Durch die Nähe des Ortes zu Italien sind die Informationen zu den Häusern zweisprachig gestaltet.

Bereits in den 1920er-Jahren war ein Anliegen der Mitglieder des Verschönerungsvereins, ihren Heimatort Mauthen, der am Fuße des Plöckenpass liegt, von seiner besten Seite zu zeigen. 1958 wurde daraus der Kulturverein, der heute 350 Mitglieder zählt. Zum 60-Jahr-Jubiläum vor fünf Jahren wurde ein besonderes Projekt gestartet. Die Geschichten der einzelnen Häuser in Mauthen und ihrer ursprünglichen Bewohner sollen auch für Besucher unter freiem Himmel zugänglich gemacht werden.



Jedes Haus erzählt individuelle Geschichte

Ilse Durchner, die Obfrau des Mauthener Kulturvereins, betont die Wichtigkeit dieses Projekts: "Es ist deshalb großartig, weil den Einwohnern der einzelnen Häusern erst bewusst geworden ist, welche Geschichte jedes Haus erzählen kann. Es waren fast in jedem Haus ein bis zwei Handwerker, die dort gelebt und gearbeitet haben. Das ganze Projekt war auf die Geschichte der Häuser ausgerichtet und nicht auf die jetzigen Bewohner."

Historisch gesehen lebten in Mauthen kaum Bauern sondern eher Handwerker, so Ilse Durchner: "Mauthen hat eigentlich immer eine Bedeutung gehabt, weil es an der Römerstraße war, an der Via Giulia Augusta und der Name Mauthen kommt vom Begriff Maut. In der Ortschaft wurde damals eben Halt gemacht und es hat sich das Handwerk etabliert."


Hauschroniken in zwei Sprachen wiedergegeben
Durch die Nähe des Ortes Mauthen zu Italien entschied man sich bewusst dafür, die Haustafeln auf Italienisch und Deutsch zu gestalten. Ilser Durchner über die Wichtigkeit der Zweisprachigkeit: "Erstens sind wir nur zwölf Kilometer von der Staatsgrenze entfernt, zweitens kommen sehr viele Tagesgäste aus Italien. Sie sind gewohnt, dass in Mauthen zuerst Halt gemacht wird. Wir wollten unsere Verbundenheit zeigen, weil wir zum Beispiel auch mit dem Kulturverein aus Tolmezzo zusammenarbeiten, den wir bereits zweimal in Mauthen zu Gast hatten, um den Ort zu präsentieren."

Aus Italien stammen auch die Namensgeber für das ehemalige Restaurant von Sissi Sonnleitner. "Sonnleitner ist der letzte Besitzer, dann geht es zurück auf Rainer und noch weiter zurück auf Kaulerio. Color, Kolore, steckt da drinnen in dem Wort", sagt Renate Putz vom Verein.

Informationen oft schwer zu entschlüsseln
Bis ins 17. Jahrhundert reichen die Aufzeichnungen zurück, auf die Putz bei ihren Recherchen in den Matriken der Geburts-, Tauf-, Hochzeits- und Sterbebücher stieß. Das Problem sei, dass die Informationen oft nicht gut lesbar seien. Man könne die Schrift nicht immer entziffern. In gut geführten Chroniken könne der Familienstammbaum weit zurückverfolgt werden. "In gut lesbaren Chroniken stehen auch die Berufe der eine intensive, aber doch schöne Arbeit", so Putz.

Schriften Hauschroniken in Mauthen
Seit dem Start des Projekts wurden 43 Tafeln im Ortskern von Mauthen angebracht und viele weitere sollen folgen. Durchner ist auf die Chroniken auch heute noch sehr stolz: "Wenn ich bei mir vor die Haustür trete, bin ich sehr glücklich. Es kommt selten vor, speziell in den Sommermonaten, dass nicht irgendwo bei der Haustafel jemand steht und sie interessiert liest. Auch wenn wir sonst nicht mehr viel an Handwerk oder anderen Sachen haben, aber diese Hausgeschichtstafeln beleben unseren Ort".

red, kaernten.ORF.at, 10.12.2023




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100. GEBURTSTAG
"Nie wieder Krieg", war Walther Schaumanns Mission

Der Begründer der Friedenswege zwischen Kärnten und Italien hätte am 2. September seinen 100. Geburtstag gefeiert. Außerdem war der gebürtige Wiener Initiator zweier Museen in Kötschach-Mauthen. Leopold Salcher, Kleine Zeitung vom 1. September 2023


Walther Schaumann

Walther Schaumanns Leben war außergewöhnlich. Der Offizier, Bergsteiger, Militärhistoriker und Autor kam in Wien zur Welt. Schon als Kind war er mit seinen Eltern auf ehemaligen Kriegsschauplätzen in den Karnischen Alpen unterwegs. Ein Besuch des höchstgelegenen Soldatenfriedhofs Hochgränten (2429 Meter) oberhalb von Kartitsch wurde offenbar für ihn zum Schlüsselerlebnis. Nach dem Besuch des Theresianums in Wien, Reichsarbeitsdienst, Kriegsmarine und britischer Gefangenschaft arbeitete Schaumann als Angestellter, zog 1960 als Fähnrich der Reserve beim Feldjägerbataillon 25 Klagenfurt wieder Uniform an und fand als Alpinreferent der Hochgebirgskompanie Lienz seinen Traumjob.

Schaumann baute zwischen der Obstanzersee-Hütte und Hochweißstein erste Biwaks und verband sie durch den neuen Karnischen Höhenweg. Später wurde Schaumann nach Langenlebarn und danach ins Militärkommando Wien versetzt. Er verfasste viele Artikel in Fachzeitschriften, Alpin- und Militärzeitungen, forschte im Staatsarchiv, sprach mit Nachkommen von Gebirgssoldaten, sammelte Dokumente, Fotos und schrieb mehrere Bücher. An den Wochenenden zog es ihn mit seiner Familie immer wieder zu den Schauplätzen des Ersten Weltkrieges in die Karnischen und Dolomiten zurück.

Oft stellte sich Schaumann, auf alten Frontwegen unterwegs, die Frage, warum hier nichts gemacht wird? Die ehemaligen Kriegssteige wären doch interessante, geschichtsträchtige Wanderwege. Doch die Lokalpolitik sah darin kein Potenzial. "Dann mache ich das halt alleine", soll er gesagt haben. Im Sommer 1972 inserierte Schaumann in mehreren Alpinzeitungen und suchte Freiwillige, die sich unentgeltlich für Schwerstarbeit zur Verfügung stellen - nur für Unterkunft und Verpflegung. Sie sollten ehemalige Kriegssteige wieder instand setzen.

Hunderte Jugendliche halfen mit
Das Echo war enorm: Im Laufe der Jahre meldeten sich einige Hundert Jugendliche aus 20 Nationen. "Was machen Sie als österreichischer Berufsoffizier eigentlich in Südtirol?", fragte ihn einmal ein italienischer Journalist. "Wir bauen die Via della Pace - die Friedenswege", lautete die spontane Antwort. 1973 gründete Schaumann mit Ehefrau Gabriele den Verein der Dolomitenfreunde. Diese erbauten von 1975 bis 1977 neue Stützpunkte entlang des Höhenweges, so die Standschützenhütte auf Filmoor, die Porze Hütte oder das Biwak Mitterkar. Instand gesetzt wurden die beiden einst erbittert umkämpften Frontklettersteige auf der West- und Südseite des Großen Kinigat (Königswand). Von 1978 bis 1982 entstand unter Schaumanns Leitung das Freilichtmuseum des Gebirgskrieges von 1915 bis1917 am Monte Piano im Raum Drei Zinnen - Misurinasee.

Nach zehn Jahren Arbeitseinsatz in den Provinzen Südtirol, Trentino und Belluno entschloss sich Schaumann, die Arbeit in Österreich weiterzuführen. Seine Wahl fiel dank der Unterstützung durch die "Plöcknerfamilie" Gressel auf den Plöckenpass - das einzige Gebiet im heutigen Österreich, in dem noch viele Kriegsspuren der Jahre 1915 bis 1917 vorhanden sind. Das Freilichtmuseum des Gebirgskrieges im Plöckengebiet wurde dank der Dolomitenfreunde mit über 70 begehbaren historischen Objekten zur weltweit größten musealen Anlage des Gebirgskrieges. Parallel dazu wurde das 1992 eröffnete und renommierte Museum "1915 - 1918: Vom Ortler bis zur Adria" im Rathaus in Kötschach errichtet.

Auszeichnungen für Friedensmission
Walther Schaumann erhielt für seine außergewöhnliche Friedensmission höchste Auszeichnungen des Bundes, Landes und der Marktgemeinde. Er starb am 13. Oktober 2004 in Kötschach. Sein Vermächtnis und sein Appell an die Nachwelt spiegeln sich in den Friedenswegen und Museen wider: "Nie wieder Krieg!"

#dolomitenfreunde
Originalartikel kleine.at




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Das Kärntner Bildungswerk führt gemeinsam mit dem Land Kärnten ein Projekt zum geografischen Namensgut durch. Erfasst und dokumentiert werden Ihre Nennungen zu geografischen Namen wie Hof-, Flur- oder Gewässernamen.

Im Rahmen der offenen Ausstellung wird der Bevölkerung die Möglichkeit geboten eigenständig Einträge im Kartenwerk vorzunehmen. Bei der Namenswerkstatt können
mit Unterstützung durch das Kärntner Bildungswerk weitere Namen dokumentiert werden.

Offene Ausstellung 4. - 12. September 2023 #termine
zu den Amtszeiten | Gemeinderat Sitzungssaal, 2. Stock, Kötschach 390

Namenswerkstatt 12. September 2023 #termine
19:00 Uhr | Gemeinderat Sitzungssaal, 2. Stock, Kötschach 390

Nachbericht in der KLEINEN Zeitung vom 20.09.2023

Ausschreibung




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Adalbert Kunze wurde am 23. April 1914 in Mauthen im Gailtal geboren. Dieser Landschaft seiner Kindheit und Jugend ist er stets verbunden geblieben, sie war künstlerische Anregung und vielfältiges Motiv. In Mauthen, wo er mit vier Geschwistern eine glückliche Kindheit verbrachte, erhielt er vom Maler Hans Sellenati eine erste künstlerische Unterweisung. Der Volksschule in Mauthen und der Mittelschule in Klagenfurt folgte von 1933 bis 1938 ein Studium an der Wiener Kunstakademie bei Wilhelm Dachauer und Herbert Boeckl. 1937 erhielt Kunze den Jahrgangspreis der Wiener Kunstakademie für Malerei.

Neben der Kunst war der Sport, vor allem das Skifahren und Bergsteigen, für den naturbegeisterten jungen Mann ein zweites wichtiges Standbein. Dem Studienabschluss folgte die Einberufung zur deutschen Wehrmacht. Als Soldat im Gebirgsjägerregiment 139 kam er schon in Polen zum Einsatz, anschließend er- und überlebte Kunze den Krieg im Norden, beginnend mit dem erbitterten Kampf um Narvik im Frühjahr 1940, bis zum Kriegsende im Mai 1945. In diesen Jahren entstanden hunderte kleinformatige Arbeiten, die den Weg des Frontsoldaten von Norwegen an das Eismeer, nach Finnland und wieder zurück verfolgen lassen. Die herbe Landschaft des hohen Nordens und ihre intensive Farbigkeit spiegeln sich darin wider, das militärische Geschehen spielt kaum eine Rolle.

Nach dem Krieg kehrt Kunze heim, er widmet dem Gailtal eine Reihe von kraftvollen künstlerischen Arbeiten, zu denen sowohl Ölgemälde als auch Aquarelle, Holzschnitte und Zeichnungen zählen. Von 1948 bis 1980 unterrichtet er als Kunsterzieher an den beiden Villacher Gymnasien. In seinem eigenen Werk nutzte der akademische Maler vielfältige Techniken, die meisten seiner Bilder zeigen Landschaftsmotive. Stets blieb dabei Gegenständlichkeit gewahrt,,doch ohne dass diese dem Realismus verhaftet wäre.

Dem Alpenverein und insbesondere der Sektion Obergailtal-Lesachtal war Adalbert Kunze eng verbunden. 80-jährig schuf er zum 100. Geburtstag der Sektion 1994 zwei seiner wohl ausdrucksstärksten und aussagekräftigsten Holzschnitte: "100 Jahre Sektion" und "Blumenwanderweg". 2006 starb Kunze, 1995 das erste Ehrenmitglied der Sektion Obergailtal-Lesachtal, 92-jährig in Mauthen.

Quelle: Katalog Robby Peters | Centrum Carnicum




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Kötschach-Mauthen

Verfasst und zusammengestellt von FRANZ STEFANER
Etrusker | Kelten | Römer | Germanen | Hunnen | Slawen | Bajuwaren | Bistum Aquileja | Grafen von Lurn | Grafen von Görz | Herren von Reifenberg | Burg Pittersberg | Burg Goldenstein | Weidenburger | Schlossschwaigen | Heuschreckenplage | Türken | Magyaren | Jakob Villinger | Manndorfer | Pfarrkirchen | Gabriel von Salamanca | Georg Khevenhüller | Großbrand Mauthen | Hochofen Blahaus | Servitenkloster | Maria Schnee | Pflegehaus Kötschach | Eisenhämmer Mauthen, Wetzmann, Weidenburg | Einsiedelkirchlein | Tischlbong | Besatzungszeit durch Franzosen | Hochwasser | 1. Weltkrieg

Die Geschichte von Kötschach-Mauthen | blätterbares PDF



Würmlach

Mommsen | Adelige Grundherren | Verwaltung | Kirchliche Verhältnisse | Wirtschaft | Katastrophen | Weidenburg | Weildegg | Franzosenzeit | Pfarrgedenkbuch | Schulchronik | Quellenangabe

Die Geschichte von Würmlach | blätterbares PDF



Geschichte Mauthen | Teil 2

Dr. Erich Lamprecht | Nachbericht 2.10.2022 | Putz Stadl, Mauthen
Erhältlich in der Bäckerei Fritz Klaus, Mauthen



Centrum Carnicum

2-bändiger Katalog | Neuerscheinung
Die ausführliche Dokumentation zu den Sammlungen der ÖAV-Sektion Obergailtal-Lesachtal ist ab sofort im Biachakastl in Kötschach und auf Online-Bestellung erhältlich.



Friaul · Friûl · Friuli

Warum heißt Friaul eigentlich Friaul? Ein Kurztext zur Geschichte unserer Nachbarn in der Carnia. #friaul
Warum heißt Timau eigentlich TImau oder Tischlbong? #timau




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Herta Hofer hat sich nicht nur als Klangmalerin weltweit einen Namen gemacht. Ihr großes künsterlisches Spektrum reicht von Aquarellen, Öl- und Acrylmalerei, Farbholzschnitten und Farbradierungen bis hin zum Verfassen von Lyrik- und Prosatexten, für die sie 1990 den Theodor Körner Preis erhielt. Ihr unermüdlich künstlerisches Schaffen hat sie in alle fünf Erdteile geführt, wo sie in über 200 Ausstellungen und Einzelausstellungen vertreten war. Als Klangmalerin nahm sie an internationalen Kunst-Therapie- Kongressen teil, um dort über die besondere Kunstform der "musikalischen Grafik" zu referieren.

Herta Hofer, 1936 in Wien geboren, studierte nach ihrer Ausbildung zur Diplomgrafikerin an der Brüsseler Akademie, in Wien Akademie für bildende Kunst bei Prof. Dobrowsky und Akt bei Prof. Boekl, sowie etliche Jahre "musikalische Grafik" bei Prof. Sündermann. Besonders prägend für ihr weiteres künstlerisches Leben war die Teilnahme an der Salzburger Sommerakademie bei Oskar Kokoschka, der ihrem Werk große Originalität zuschrieb. Als engagierte Kunsterzieherin an diversen Wiener Gymnasien, nahm sie sehr erfolgreich mit ihren Schülern an vielen in- und ausländischen Ausstellungen teil. Die unter dem Einfluss von Musik entstandenen Werke ihrer Schüler erlangten dabei große Anerkennung und erste internationale Preise.

Herta Hofers vielfältige und in Form und Farbe dynamische Arbeiten spiegeln einen sehr wachen, lernbegierigen und experimentierfreudigen Geist wieder, der angetrieben durch einen unerschütterlichen Willen zur Gestaltung stets bereit ist Neues, sei es nun in der Musik, in der Literatur oder im Film, in sich aufzunehmen und künstlerisch umzusetzen.

Im Dialog

Herta Hofer im Dialog mit Chris Thüringer
17.03.2020



1936 in Wien geboren | Nach den Schulbesuchen in Wien und Kärnten Matura 1954 in Wien. | 10. bis 24. Lebensjahr Violinistin, auch Kammermusik, Schülerkonzerte am Konservatorium der Stadt Wien. 1965 zweite Heirat mit Bildhauer, Maler und Designer Bill Slattery, Sohn Mark *1965, Tochter Maja *1967
1960 Brüssel, Akademie, 1961, Malklasse Prof. Dupont und Prof. Swyncop, 1. Preis für Malerei. Wien, 2. Preis für Plakatwettbewerb "Tiergarten Schönbrunn".
1962 Akademie der bildenden Künste Wien, Malklasse Prof. Dobrowsky, Graphikklasse Prof. Melcher, Abendakt bei Prof. Böckl Wien.
1963 Stipendium für die Internationale Sommerakademie in Salzburg bei: Oskar Kokoschka "Anerkennungs Preis"
1963 Höhere Graphische Bundes-, Lehr- u. Versuchsanstalt Wien.
1964 Meisterklasse derselben Anstalt. Diplom mit Auszeichnung.
1975-1978 Besuch der Hochschule für Musik, Wien, "Musikalische Graphik": Wien, Auszeichnung
Seit 1972 Lehrtätigkeit für bildnerische Erziehung an Gymnasien in Wien, 1986 bis 1993 am BORG Hermagor/Gailtal, Kärnten.
Seit 1975 Ausstellungen von Schülerarbeiten nach Musik, 1. Europa- und Österreich-Preise. | 1. Preis Unicef 1974, Sir Peter Ustinov Jury. Von österreichisch-sowjetischer Gesellschaft organisierte Ausstellung nach russischer Musik in allen österreichischen Hauptstädten. Weitere Klangbilder: Carinthischer Sommer, Villacher Krongreßhaus, Salzburger Festspiele 1983, Schloß Mirabell. Armenien, Jerewan - Jugendmuseum, Dänemark, Schweden, Polen, Internationale Chopin-Gesellschaft, Iran, Sofia, Moskau, Kuriositätenmesse Graz, Universität Basel und Helsinki, Montreal Kongreßpalast.
1978 Verleihung eines wissenschaftlichen Stipendiums des Kulturamtes der Stadt Wien für "Musikalische Grafik". Arbeitsreisen führen Hofer in alle 5 Erdteile, wo sie internationale Workshops hält.
1988 Lyrikstipendium des Bundesministeriums für Unterricht und Kunst, Wien. Auch 1991.
1990 Theodor-Körner-Preis.
1997 u. 1999 Arbeitsstipendium des Bundesmin. für Unterricht und kulturelle Angelegenheiten,Wien
1999 1. Preis Lyrik Wien | 1. Preis Internat. Galerie für Zeitgenössische Kunst, Revin Frankreich
2000 Herausgabe von eigenem Lyrikband "Wortatem"
2017 In Arbeit: "Wort- und Farbmagie" Lyrik
2024 startup gallery Kötschach-Mauthen




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Über die Karnischen Alpen zur italienischen Promoser Alm und nach Timau

Lange hielt sich die Behauptung, ital. Partisanen hätten auf benachbarten Gailtaler Almen Greueltaten begangen. Heute wissen wir, es waren bewusst gestreute Gerüchte, welche die nazi-faschistischen Massaker am Almpersonal erklären sollten und sich bis heute hielten. Den unschuldigen Opfern wollen wir mit einer grenzüberschreitenden Gedenkwanderung gedenken.

Nie wieder!

Der Weg führt über die Bischofalm, einen Abschnitt des Karnischen Höhenweges und das Kronhofer Törl zur Promoser Alm - Malga di Pramosio (Italien). Bei der Almkapelle gedenken wir der unschuldigen Opfer. Nach einer Einkehr bei der Almwirtschaft steigen wir nach Timau ab, von wo uns der AV-Bus oder ein Taxi an den Ausgangpunkt zurückbringt. Aufstieg 1100 Hm, Abstieg 1000 Hm.


Anmeldung für 23.07.2023

Treffpunkt Weidenburg Feuerwehrhaus um 07:00.
Koordination: Hannes Guggenberger, +43 660 3503271
Tel. Anmeldung sowie gültiges Reisedokument erforderlich!

https://www.facebook.com/KarnischeAlmen1944

Tour auf alpenvereinaktiv.com

Hinweis: Der Gottesdienst bei der Gedenkkapelle findet bereits am Freitag, 21.7.2023 statt. An diesem Tag wiederholt sich 79. Mal die Bluttat an unschuldigen Zivilisten.


Wegbeschreibung

Entlang des Asnitzbaches erreichen wir die Bischofalm und den Almkessel Skarnitz. Wir begehen einen Abschnitt des Karnischen Höhenweges und überschreiten am seit Urzeiten begangenen Kronhofer Törl (Passo Pramosio) die Grenze nach Italien. Rasch erreichen wir die weitläufige Hochebene der Promoser Alm/ Malga di Pramosio. Nach einem kurzweiligen Abstieg durch den schattigen Buchenwald erreichen wir den Ort Timau/Tischlwang, eine der deutschen Sprachinseln Friauls.






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Das Archiv der Diözese Gurk in Klagenfurt arbeitet seit März 2015 an der Digitalisierung der Matrikenbestände aus den Pfarren Kärntens. Geburts-, Heirats- und Sterbbücher samt den Indizes im Archiv wurden gescannt und sind auf der Internet-Plattform Matricula-Online zugänglich.

Matricula Online


Kontakt
Archiv der Diözese Gurk
Mariannengasse 6
9020 Klagenfurt am Wörthersee
Tel.: +43/463-57770 1981,
archiv@kath-kirche-kaernten.at
www.kath-kirche-kaernten.at/archiv




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Eine Sprachinsel im Umgang mit ihren Grenzen

Auszüge aus der Diplomarbeit von Max Koren

Tischelwang ist der erste Ort auf italienischem Staatsgebiet südlich des Plöckenpasses, und liegt als Straßendorf an einer der Hauptdurchzugsstraßen des Reise- und Güterverkehrs zwischen München und Italien. Der Ort ist im Mittelalter von Österreich aus besiedelt worden, und die Sprache hat sich im Wesentlichen bis heute in einem friaulischen und italienischen Umfeld sehr gut erhalten. Im Ort sprechen die meisten Leute alle drei Sprachen. Die Ortsbezeichnung ist auf Italienisch Timau, auf Deutsch Tischelwang und in der Ortssprache Tischlbong.

Heute stellt sich uns Timau als eine lang gezogene Ortschaft dar, die im Tal des But in der karnischen Alpenregion liegt, zu Füßen der großen Felswände der Creta di Timau und des Gamsspitzes, und ist, vom Süden kommend, das letzte bewohnte Gebiet vor dem Plöckenpass und liegt unmittelbar südlich der Hauptkette der Karnischen Alpen südöstlich der Passhöhe. Der Plöckenpass bildet die Staatsgrenze zwischen Italien und Österreich.

Die Ortschaft liegt lang gestreckt in einem engen Tal auf 815 m Seehöhe und besteht aus vier Ortsteilen. Sie heißen von Süden beginnend Par Soga (Casali Sega), Scholeit, Pauarn und Braida. Verwaltungsmäßig ist Timau ein Teil der Gemeinde Paluzza und gehört zum Distrikt Tolmezzo und zur italienischen Provinz Udine.


Hinsichtlich der Herkunft und des Ursprungs der Bewohner Tischelwangs verschmelzen die Legenden miteinander und die mündliche Überlieferung vermischt sich mit den belegbaren und gesicherten Aussagen. Sie berichten von dem vorchristlichen Tempel, der dem Flussgott Timavus gewidmet war, und dessen Name in der römischen Zeit auch zur Bezeichnung der dortigen Zollstation verwendet wurde, wie man aus einer der drei oben angeführten Inschriften an der alten Straße unterhalb des Plöckenpasses ersehen kann.


Woher stammt der Name Timau/Tischlwang

loc. Tamàu / Temàu; it. Timau; tim. Tischlbong; ted. Tischelwang - a.1284 Thanay; a.1335

Das Toponym (der Flurname), in seiner romanischen Form, wurde auf einer sehr alten vorlateinischen Wurzel *tim- mit der Bedeutung 'Pfütze, Sumpf' gebildet, wie Attimis und Timavo. Vielleicht handelt es sich um eine Anspielung auf das nahegelegene Fontanon (deutsch). Prunn 'Quelle'.

Es scheint, dass Timavus auch der Name einer alten karnischen Flussgottheit war. Die alten Formen in tam- scheinen dieser Hypothese zu widersprechen, und es sollte eine andere Basis, aber eine mit identischer Bedeutung, verwendet werden. Die Teile, aus denen sich die deutsche Form Tischelwang zusammensetzt, haben beide einen Bezug zur lokalen Vegetation gemeinsam: Tischel, in alten Texten als Täschel-/Teschel- belegt, bezieht sich auf eine krautige Pflanze, den "Hirtentäschel" oder wissenschaftlich "capsella bursa pastoris" (deutsch: Hirtentäschel). Das Element -wang hingegen bezeichnet nach Ansicht einiger Gelehrter einen Hain, der sich entweder über ein flaches oder leicht abfallendes Gelände erstreckt, während es nach Ansicht anderer Gelehrter den Rand von trockenem Land in der Nähe von Wasser oder weichen Wiesen bezeichnet. In der deutschen Toponymie scheint wang- auch blumenreiche Ebenen zu bezeichnen. Manchmal kann das w- fallen oder in b- umgewandelt werden. Erklärung des Toponyms: Ermanno Dentesano


Nach der mündlichen Überlieferung erfolgte die Besiedelung Tischlwangs in zwei Phasen, die in der Zeit um die Jahrtausendwende, die zweite dann im 13. Jahrhundert, und zwar aus dem benachbarten südbairischen Sprachraum, vornehmlich aus dem oberen Gailtal und vermutlich aus dem Gebiet um den Weißensee in Kärnten.


Tischlbong • Wissenswertes


Paluzza


Die Reise des Paolo Santonino

"... Am Samstag, den 1. Oktober 1485 zog er aus dem Gasthause von Timau aus, und stieg auf den Kreuzberg. Dieser hat einen Anstieg und einen Abstieg von fünf Meilen, ist schwer zu passieren, steil und felsig und auf jede Art für Menschen und Pferde unwegsam.

Auf diesem Berge gibt es eine Inschrift in den Felsen eingemeißelt und von der Zeit so verwittert, dass man sie nicht lesen kann, und am Ende des Abstieges liegt der wunderschöne Ort Mauthen, im Gailtale, wo im Gasthause Leonhard eine Mahlzeit eingenommen wurde."



(c) Palazzo Arcivescovile - Museo Diocesano Udine




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Bei schönstem Wanderwetter wurde würdig gefeiert

71 Starter*innen waren heuer wieder mit dabei, beim 52. Fit-mach-mit-Familienwandertag am Nationalfeiertag. Vom ÖAV Freizeitpark in Mauthen über die Missoria bis nach Würmlach und über den Wienerweg zurück ins Camp. Eine kleine, feine und generationenübergreifende Veranstaltung für Einheimische, die ausreichend Zeit zum Reden und Kennenlernen bietet.

"Das Bergsteigerdorf Mauthen ist für die ganze Region ein Vorzeigebeispiel, wie vor allem für die Jugend identitätsstiftende Werte entstehen. Es geht bei diesem Projekt um weit mehr als um touristische Möglichkeiten", betonte LAbg. Leopold Astner in seiner Ansprache. Bürgermeister Josef Zoppoth verwies darauf, dass sich die Marktgemeinde Kötschach-Mauthen von Anfang an für die Bewerbung Mauthens ausgesprochen hat. Und das Ergebnis gibt Recht. Die jahrzehntelange professionelle Bewerbung des Projektes in allen Medien sei ein Vorteil für die ganze Region. "Mit dem Tiroler Gailtal, dem Lesachtal, Mauthen und seit heuer mit Paularo ist nahezu der gesamte Karnische Hauptkamm abgedeckt. Im internationalen Netzwerk der 36 Bergsteigerdörfer hat sich Mauthen auffällig positiv eingebracht und überrascht alljährlich mit guten und zukunftsweisenden neuen Ideen und Projekten", sagte Marion Hetzenauer vom Koordinationsbüro des ÖAV in Innsbruck.

Ein sichtlich stolzer Obmann Sepp Lederer: "wir werden als ÖAV Sektion alles daran setzen, dass sich Mauthen und damit die Region Oberes Gailtal-Lesachtal auch in den kommenden Jahren entlang der Richtschnur der Bergsteigerdörfer und den Vorgaben der Alpenkonvention bestmöglich für Einheimische und Gäste weiterentwickelt."

www.bergsteigerdorf-mauthen.at
Weniger, dafür besser





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Am Sonntag, 2. Oktober 2022 wurde im Putz Stadl Teil 2 der "Geschichte Mauthen" feierlich präsentiert. Ein herrlicher Kultur- und Geschichtsnachmittag von und mit Dr. Erich Lamprecht, begleitet von Günther Marizzi und der Musik-Ensemble BRIX-Trix.

Ganze 6 Jahre dauerten Recherche, Materialsammlung und das Verfassen von Texten, Tabellen und Registern. Vom geopolitischen Rahmen bis hin zur lustigen Dorfgeschichte - ein wahrlich gelungenes Stück Dorfgeschichte.



Geschichte Mauthen | Teil 2

in Mauthen erhältlich bei:

- Bäckerei Fritz Klaus
- Trafik Singer



Danke dem Kulturverein Mauthen und Familie Renate und Reinhard Putz für den schönen Veranstaltungsrahmen.

#kulturverein




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Die Kärntnerin Ute Mörtl und der Karnier Benny Zannier leben nach dem Motto "Senza Confini" in beiden Kulturen (Villach, Illegio bei Tolmezzo). Gemeinsam vergleicht das Paar die Kongruenz und Unterschiede der Kunst, Folklore, Bergwelt, Geschichte, Rituale, Kulinarik sowie des Alltagslebens dieser beiden Kulturkreise.

Am Donnerstag, 25. August 2022, waren sie erstmals zu Besuch im Bergsteigerdorf Mauthen und waren sichtlich erstaunt darüber, mit wieviel Liebe und Herzblut im Alpenvereinscamp "gearbeitet" wird - ganz im Sinn ihres Sendungstitels "Senza Confini".

Noch bevor das Aufnahmegerät von Ute korrekt startete, schallte ein "La Montanara" aus Sepp's Kehle über die Köpfe der jugendlichen Teilnehmer*innen des diesjährigen Tage-Draussen-Camps. Nach dem Willkommensbier, der respektvollen gegenseitigen Vorstellungsrunde im Beisein des Archivars und der Sektionspastorin, einer Besichtigung der gesamte Anlage, die abschließende Führung durch das Centrum Carnicum.

Die Südalpen und im Speziellen die Karnischen Alpen haben seit jeher verbunden, was ein Grenzbalken nicht trennen kann. Die Menschen und Kulturen dies- und jenseits der "Grenze". Die Bergfreundschaften sind in alten Hütten- und Gipfelbüchern verewigt. Für die Zukunft ist mit dem Alpe-Adria-Alpin-Jugendtreffen, das seit 33 Jahren jährlich in Slowenien, Friaul oder Kärnten stattfindet, der Weg für kommende Generationen geebnet.

Vieles mehr steht in den tausenden Manuskripten, Büchern und Unterlagen des Centrum Carnicum. Ein alpin:historischer Schatz, den es (wieder) zu entdecken gilt.



Liebe Ute, lieber Benny

Auf diesem Weg ein herzliches Danke für Euren Besuch. Danke dafür, dass ihr sofort Mitglieder in unserer Sektion geworden seid! Wie besprochen: wir freuen uns auf einen baldigen Gegenbesuch in Illegio und auf weitere Gespräche im Geiste des einzig gültigen Lebensmottos "Senza Confini".


Senza Confini | Das nächste Alpinistentreffen am Plöckenpass
#arrampicarnia

Senza Confini | Die Kosaken in der Carnia
#kosaken

Senza Confini | Bergsteigerdorf Paularo
#paularo


Senza Confini | Die Sendung
www.agora.at/sendungen-oddaje/detail/which/senza-confini

Radio Agora 105,5 | Der Livestream
www.agora.at/livestream

Centrum Carnicum
www.bergsteigerdorf-mauthen.at/centrumcarnicum

Radio Agora auf Wikipedia
de.wikipedia.org/wiki/Radio_AGORA




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BERGSTEIGERDORF Mauthen

... oder der Mut zur Wert(e)schöpfung


Den Alpenverein (ÖAV) mit seinen über 600.000 Mitgliedern kennt man als Verein für Bergsportbegeisterte. Ebenso bekannt, dessen unermüdliches Engagement für den Naturschutz.

Während in den letzten beiden Jahrhunderten die Entdeckungen und Erschließungen der alpinen Regionen mit Hütten und Wegen im Zentrum standen, liegt der Fokus des Alpenvereins und seiner internationalen Partnerorganisationen seit Jahrzehnten immer stärker auf Themen wie Naturschutz und Jugendarbeit.


Bergsteigerdorf

Die Abteilung Raumplanung des ÖAV hat 2008 gemeinsam mit dem österreichischen Umweltministerium und der Alpenkonvention das Projekt "Bergsteigerdörfer" ins Leben gerufen. Der Titel "Bergsteigerdorf" versteht sich als Qualitätssiegel und darf nur von Orten getragen werden, die einen strengen Kriterienkatalog (Bewahrung von Kultur und Tradition, nachhaltiger Tourismus, ortstypische Bebauung, Vermarktung lokaler und regionaler Erzeugnisse, aktiver Natur- und Landschaftsschutz, sanfte Mobilität, …) erfüllen.


Unser Leben für die Jugend

Als "Freizeitpark" ist das ÖAV Zentrum weit über die Grenzen des Landes bekannt. Jahr für Jahr organisieren wir dutzende Veranstaltungen und Camps für Kinder und Jugendliche aus der Region und aus ganz Österreich. Neben den Naturabenteuern geht es vor allem darum, Freiräume für ein gruppendynamisch wertvolles Miteinander zu ermöglichen. Es geht um das Erlernen und Abschätzen von Risiko, Vertrauen, Beziehungen und Respekt - anderen und der Natur gegenüber, also um (leider nicht mehr selbstverständliche) Konstanten einer funktionierenden Gesellschaft.


Naturschutz

Mit eigenen Ideen und überregionalen Projekten wie den jährlich stattfindenden "Umweltbaustellen" können sich die Jugendlichen vor Ort und im Netzwerk des Alpenvereins profilieren, weiterbilden und austauschen. Eigentlich "nur nebenbei" vermitteln wir ihnen, dass auch die Eltern- und Großelterngeneration verlässlich an Themen wie Umwelt-, Klima- und Naturschutz interessiert sind und ihren Teil beizutragen versuchen.


Wert(e)schöpfung

Knapp ein Drittel unserer über 3.000 Mitglieder sind unter 25 Jahre alt und sind für die gesamte ÖAV-Sektion in vielerlei Hinsicht ein klarer Auftrag. In einer immer komplexer werdenden Welt brauchen wir und braucht unsere Jugend ein klares Leitsystem. Daher suchen wir gemeinsam nach einer zeitgemäßen Balance der Ortsentwicklung und der Umweltnutzung.


"Keine neuen Wege" und die ständige umweltbewusste Optimierung der Schutzhütten sind unser Auftrag als alpiner Verein. Im engen Austausch mit der Jugend und den Jugendbetreuern stellen wir die Frage, was wir wollen, wie wir leben, wie wir Heimat erleben wollen und nicht zuletzt, was wir bereit sind beizutragen.

Gemeinsam mit den Jüngsten der Gesellschaft bedeutet das raus aus der Komfortzone des Eigenheims und rein in die Abenteuer der Orts- und Naturerlebnisse. Mit einer gehörigen Portion Trendskepsis animieren wir immer mehr zum Mut der Mäßigung, denn viele Angebote an Kinder und Jugendliche sind Altbewährtes und die gewollte Rückbesinnung auf etwas, was schon einmal da war.

Als "Anwalt der Alpen" und mit der starken Stimme des Alpenvereins beziehen wir klare Positionen im Natur- und Umweltschutz, wie zuletzt gegen die Errichtung einer 220-kV-Leitung durch den Kronhofgraben. Mit demselben Engagement setzen wir uns derzeit gegen die Verbauung im sogenannten "Rosskopf", dem Mündungsgebiet des Valentinbaches in die Gail ein. Durch ein geplantes Umspannwerk droht dem wertvollen Landschaftsraum die Zerstörung. Bemerkenswert ist dabei die Doppelrolle der Kommune. Obwohl im öffentlich finanzierten Bürgerbeteiligungsprozess klare zukunftsgerichtete Entwicklungskonzepte seit Jahrzehnten (auch für diese Fläche) vorliegen, hält man derzeit noch an der Verbauung fest.


Mut zur Mäßigung

Als sozial-ökonomischer Auftrag ist das Qualitätssiegel "Bergsteigerdorf" der ideale Wegweiser in eine lebenswerte Zukunft. Wir stellen uns als Ortsgemeinschaft die Fragen woher wir kommen, wo wir sind und wohin wir wollen. Der Ort ist für uns Heimat, in der wir zeitgemäß wohnen, arbeiten, uns bilden, uns erholen, einkaufen, am Verkehr teilnehmen, … wollen. Nachhaltigkeit stellt dabei den unermüdlichen Kampf dar, lebbare Bedingungen für die ansässige Bevölkerung zu schaffen. Es gilt einen Ort und eine Gesellschaft neu zu erfinden, die sich anpassen können und widerstandsfähig sind. Eine intakte Natur gibt uns dabei sehr oft die besten Beispiele.

Der Mut zur Mäßigung ist das grundlegende Prinzip. Was uns wichtig ist, wird nicht nur monetär beurteilt, sondern muss auch höheren sozialen Zielen wie der Moral, der Ästhetik, der Tradition und der Kultur entsprechen. Anpassung und vorausschauende Innovationskraft müssen zu den Leitmotiven unserer Gesellschaft werden. Bauentscheidungen müssen in Zukunft wieder umfassend, d.h. auch im Hinblick auf das sozio-ökonomische und sozio-ökologische System, in das sie eingebunden sind, getroffen werden.

Jahrzehntelang hat auch unsere Marktgemeinde zahllose Raumplanungsfehler begangen. Man folgte blind irgendwelchen globalen Trends, erlaubte ein überdimensioniertes Einkaufszentrum im "Niemandsland" zwischen den Ortskernen und genehmigte die ungebremste Expansion von Bebauungsflächen - trotz sinkender Bevölkerungszahlen. Die Mehrkosten für Erschließung und Erhaltung von kommunalen Infrastrukturen sind inzwischen kaum mehr zu stemmen und werden noch vielen zukünftigen Generationen Sorgen bereiten. Der Bürgermeister als "oberster Bauherr" und der Gemeinderat werden - aus Angst vor der nächsten Wahl - ihrer Verantwortungsrolle nicht gerecht, mutige und zukunftsweisende Grenzen zu ziehen.

Statt einem klaren Ortsentwicklungskonzept zu folgen, werden immer noch mehr und mehr Grünflächen versiegelt. Niemand denkt z.B. daran, den bauwilligen jungen Familien bei der Wiederbelebung zahlloser Leerstände im Ortskern fördernd zur Seite zu stehen.

Die ungebremste Konsequenz dieser Zersiedelung ist auch der drohende Niedergang einer funktionierenden Ortsgemeinschaft. Statt sich auf engerem Raum im Zentrum tagtäglich zu treffen, wird das Dorf zu einer Ansammlung von weit verstreuten und regionsuntypischen Wohnraumclustern.


Eine gemeinsame Vision

Gegen all diese Fehlentwicklungen und für die Förderung einer zukunftsfitten Dorfentwicklung gilt es zu kämpfen. Der Mut zum Perspektivenwechsel und die Beurteilung der Folgen unseres Handelns stellen uns vor die Aufgabe, gemeinsam zu entscheiden, was wir weiterhin tun wollen und was wir unterlassen sollten. Weniger, dafür besser lautet die Devise.

Wir wollen unseren Lebensraum mit einer zeitgemäßen Geschichte, einem neuen Narrativ beseelen. Dabei stehen lokale Identität, Tradition und Kultur im Mittelpunkt. Wir wollen altes und neues Wissen und die Fähigkeiten von BewohnerInnen und Neuankömmlingen so nutzen, dass unsere einmalige Landschaft noch vielen Generationen eine gute Heimat sein kann.

Das Bergsteigerdorf Mauthen soll sich auch zum raumplanerischen Leuchtturmprojekt für eine zirkuläre regenerative Ökonomie entwickeln. Wir wollen als Gesellschaft darauf achten, dass grundlegende Services des alltäglichen Lebens zentral vorhanden sind und Notwendigkeiten, wie das schnelle Internet und die e-Mobilität, für lokale Innovation genutzt werden. Wir fördern mit Kulturveranstaltungen die Möglichkeiten zum Wissensaustausch und als Bildungsangebot.

Um das gemeinsam entwickeln zu können, stellt der Alpenverein sein Organisationsnetzwerk, seine physischen und virtuellen Kommunikationsräume zur Verfügung, damit Visionen in partizipativen Entscheidungsprozessen gefunden werden.




ÖAV-Sektion Obergailtal-Lesachtal

Im Oberen Gailtal ist der Alpenverein seit über 125 Jahren ehrenamtlich aktiv. Mit der Neu- bzw. Wiedergründung der Sektion Obergailtal-Lesachtal (1994) begann für die ganze Region eine neue Ära. Neben allen alpinen Aufgaben wie Hütten- und Wegepflege, ist die Errichtung des Freizeitparks in Mauthen (seit 1995) und die Aufnahme Mauthens in den erlesenen Kreis der Bergsteigerdörfer (2011) besonders zu erwähnen. Das neueste Projekt ist ein alpin-historisches Kulturarchiv, welches demnächst offiziell eröffnet wird.


Das herrliche Buch "Gailtaler Zeitsprünge" könnt ihr hier käuflich erwerben. Ein ideales Geschenk mit bleibendem Wert ...


vita: Josef "Sepp" Lederer
geb. 19. März 1948
Besuch der LBA-Klagenfurt


Berufliche Stationen:
VS Reisach, HS-Expositur St. Lorenzen/Lesachtal, Sonderschullehrer an der Heilstättensonderschule Hermagor, Expositur Laas, Heilstättenschule Hermagor, VS Kötschach, VS Dellach, seit dem 1. September 1999 Leiter der VS Kötschach-Mauthen.


ÖBRD Ortsstelle Kötschach-Mauthen
1967 trat er dem Bergrettungsdienst, Ortsstelle Kötschach-Mauthen, bei. Im Jahr 1970 wurde er zum Ortsstellenleiter (bis 1999) gewählt.

ÖAV Sektion Obergailtal-Lesachtal
Mit der Neugründung der wieder eigenständigen Sektion Obergailtal-Lesachtal des ÖAV im Jahr 1994 übernahm Sepp Lederer auch die Obmannfunktion, die er seither inne hat.










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Schon seit der Römerzeit waren die Lagunenstädte der Adria mit den Siedlungen im Norden (z.B. Aguntum/Lienz) verbunden. Entlang des Verkehrs- und Handelsweges VIA IULIA AUGUSTA bewegten sich im Lauf der Jahrtausende Siedler, Truppen, Kaufleute und Handwerker, zuweilen auch Herrscher mit ihrem Gefolge.

Cramars, Wanderhändler aus der Carnia, begaben sich ab dem Spätmittelalter im Herbst auf den Weg "nach Alemannien" im Norden und kehrten erst im Frühjahr wieder in ihre Heimat zurück.

Heute ist die VIA IULIA AUGUSTA ein Musik- und Kulturfestival, ein KULTURSOMMER mit "Musik aus allen Richtungen" in Kötschach-Mauthen, Dellach im Gailtal und Oberdrauburg zur Freude und Bereicherung unserer Bewohner*innen und Gäste.



Konzertsommer 2024

So. 7. Juli VIA-Duo Luftstreich zu Gast beim Ö1-Kulturpicknick des Carinthischen Sommers Stift Ossiach

Fr. 12. Juli B. Harasko, C. Löscher, A. Linsbauer "Caprice Viennois - Heiteres aus dem Exil" Kultursaal Dellach

Do. 16. Juli Via Famiglia: Kinderoper "Gold!" Thurner Säge, Kötschach

Fr. 19. Juli AusGewandert, W. Koroschitz, G. Russwurm-Biro, D. Kocmut, J. Sass, W. Puschnig Erlenhof Mauthen

Do. 25. Juli Baba Yaga | Burgruine Oberdrauburg

Sa. 27. Juli Wanderung über den Plöckenpass und Konzert beim Mercato Vecchio H. Guggenberger, D. D'Agaro vom Plöckenpass zum Ristorante Ai Laghetti bei Timau und retour

So. 28. Juli Brix Trix | Auf der Gurina, Dellach im Gailtal

Do. 1. August Tonč Feinig Trio Grünsee im Plöckengebiet

Sa. 3. August Diknu Schneeberger Trio und Film "Wankostättn", Regie Karin Berger Bahnhof Kötschach-Mauthen

Do. 8. August De Strawanza LKH Laas, Panoramaterrasse

So. 11. Aug. Bildungs- und Konzertfahrt nach Aquileia und Malborghetto
Route: Kötschach - Aquileia - Malborghetto - Kötschach

Fr. 16. August Oberton String Octet Landhaus Sonnleitner, Mauthen

So. 18. August Basma Jabr & Friends Lindenhof-Garten, Oberdrauburg

Bericht Kötschach-Mauthner Nachrichten 03/2024

Rückblick | Konzert beim LAMPRECHTBAUER (O bella ciaò)



alle Kultur-/Termine

www.bergsteigerdorf-mauthen.at/termine



Geschichte der Via Iulia Augusta

Einst waren die Landschaften zwischen Drau und Adria von Rätern, im Süden später wohl auch von Etruskern besiedelt. Das Gebiet nördlich der Karnischen Alpen wurde erst norisch, später dann römisch. Unter den Römern kam das Gebiet südlich des Gebirgskamms der Karnischen Alpen zur Provinz Venetien. Schon damals war die Grenze zwischen Norikum und Venetien, in großen und ganzen identisch mit der heutigen, zwischen Österreich und Italien, und passte sich damit der Adria/Donau-Wasserscheide an.

Als dann nacheinander allerlei wilde Völkerschaften, wie Goten, Langobarden, Hunnen und Awaren das Land unsicher machten, zogen diese faktisch nur durch und ließen sich kaum nieder, das taten erst wenig später die Slawen. Im frühen Mittelalter kam das Gebiet Schritt für Schritt an Bayern, welche anfangs von Westen, bald auch von Norden vordrangen und sogar große Teile Venetiens unter ihre Herrschaft brachten. Später kam der Norden an das Herzogtum Kärnten, welches später habsburgisch wurde, der Süden aber geriet bald unter venetianische Herrschaft.

Mit dem Wiener Kongreß 1815 wurde Venetien für eine Zeit lang österreichisch, 1866 dann italienisch. Nach dem 1.Weltkrieg gab es hier nur geringfügige Grenzkorrekturen, denn die seit 1866 bestehende Grenze, welche sich der Adria-Donau-Wasserscheide ebenso anpasst, wie auch der deutsch-italienisch/ladinischen Sprachgrenze, ist eine uralte Grenze.

Die Gebirgskämme der Karnischen Alpen sind an sich nicht sehr hoch, dennoch aber recht steil. Dies hat seine Ursache in der Lage der Haupttäler, die hier vor allem in West-Ost-Richtung verlaufen, während hingegen die wichtigen Straßen in Nord-Süd-Richtung verlaufen. Die Straßen sind zahlreich und größtenteils recht gut ausgebaut, Autobahnen tangieren aber nur das Gebiet. Allerdings ist schon seit längeren eine Schnellstraßenverbindung in Planung, welche von den Felbertauern über den Plöckenpass, einmal Bayern mit Venetien verbinden soll. Eisenbahnen gibt es in den meisten Haupttälern, diese erschließen aber ebenfalls meist nur die West-Ost-Richtung. Deutlich schlechter zeigt sich die Lage in den vielen verwinkelten Nebentälern.



Der Plöckenpass | Passo Monte Croce Carnico

Der Name Plöckenpass ist erst ein recht junger Name, im Mittelalter nannte man ihn noch 'Monte Crucis', zu deutsch 'Kreuzberg', einen Namen den er noch heute im italienischen als 'Monte Croce Carnico' führt.

Durch Funde die man in Gurina, nördlich des Plöcken machte, zeigt sich das der Übergang zumindest ab der Eisenzeit genutzt wurde. Wahrscheinlich war er aber auch schon in der Bronzezeit bekannt und in Nutzung. Als die Römer dann den Plöcken zu nutzen begannen, konnten sie auf die alten Saumwege zurückgreifen, bevor sie diese ausbauten oder gar gänzlich neue erbauten.

Eigentlich besteht der Plöckenpassweg aus zwei Pässen, nachdem man aus seiner Reise von Süden den Plöckenpass überschritten hat und im oberen Gailtal angekommen ist, muß man sogleich wieder einen Anstieg über den 982m hohen Gailbergsattel in Kauf nehmen, wenn man weiter nach Norden, zu den großen Pässen der Hohen Tauern will.


Die Römerstraße

So haben beide Pässe schon seit langem eine gemeinsame Geschichte, die noch in Zeiten zurückführt, in denen die Römer noch nicht ihre Straße über beide Pässe erbauten. Es war dies der westliche Ast der 'Via Julia Augusta' die damit eine direkte Verbindung vom östlichsten Venetien nach Rätien und ins Norikum herstellte. Der östliche Ast der Straße führte über den Saifnitzsattel, er stellte zwar einen gewissen Umweg da, gegen über der Plöckenstraße, war aber besser ausgebaut.

Erbaut wurde sie von den Legionen des Tiberius, kurz nach der Zeitenwende und benannt wurde sie nach der Tochter des Augustus. In einer Felsinschrift aus dem Jahre 373 u.Z. heißt es am Plöckenpass über die teilweise nur 1,5m breite Straße 'Nur einem Wagen und einem Maultiergespann gestatten die schroffen Felswände dort den Übergang zu erzwingen.'. Weitere Felsinschriften dieser Zeit berichten das die beiden Kaiser Valentinian und Valens in der Spätantike gefährliche Stellen entschärften und beschädigte instandsetzen ließen. In Zuglio, an der Südrampe des Plöcken, findet man an der Kirche zwei Ehreninschriften eingemauert, welche unter anderem, keltischen Stämmen und Orten des heutigen Osttirols und Venetien gewidmet waren. Eine mittlerweile verschwundene Inschrift, soll sogar von einen Ausbau des Plöckenpasses zu Caesars Zeiten berichtet haben.

Die erste römische Straße verlief noch auf der südlichen Seite des Val Grande, denn kurz hinter Timau wechselte diese auf die südliche Seite des Flußes But. Diese, auch als Respectus-Straße bezeichnete Straße, folgte der But bis zu der Einmündung des Collinetta, welchen sie nun auf dessen Westseite folgte, bis sie ihn kurz vor der passhöhe überquerte. Ab der passhöhe nutzte die Respectus-Straße die selbe Trasse wie die moderne Straße, erst wo diese ihre erste Kehre aufweist und mit dieser nach Osten abbiegt, führte die Respectus-Straße auf direkten Wege nach Norden weiter. Ein Trassenverlauf den ab etwa der passhöhe dann auch alle weiteren, nachfolgend erbauten Straßen nahmen. So auch die sogenannte Hermia-Straße, diese begann ebenfalls in Timau, wechselte aber nicht auf das andere Ufer der But, sondern führte auf einer Trasse die der modernen Straße entspricht. Etwa 700m vor der ersten Kehre der modernen Straße, führte einst die Hermia-Straße in direkter Linenführung entlang des Hanges zur vierten Kehre der modernen Straße, um dann den weiteren Hanganstieg kurzzeitig abzubrechen und auf die Trasse der Respectus-Straße bei Collinetta zu stoßen, der sie anschließend größtenteils folgt. Die einzige größere Abweichung von dieser erfolgt kurz vor der passhöhe, wo nach der Überquerung der Collinetta die Hermia-Straße den eigentlichen passübergang mit einer weiten Schleife umgeht, um etwa 300m nach der passhöhe, wieder die Respectustrasse zu folgen. Von der Hermia-Straße bestehen auch noch die umfangreichsten Straßenreste, so oberhalb der ersten Kehrenanlage der modernen Straße und kurz vor dem Übergang über die Collinetta. Unter den Kaisern Valentinianus und Valens, die die Plöckenstraße umfangreich ausbauten, erfolgte im Bereich der südlichen pass-rampe eine erhebliche Neutrassierung. Von Timau nutzte zwar die Valens-Straße auch Hermia-Straße, setzte aber ihren passanstieg bei der vierten Kehre der modernen Straße fort.

Nachdem die Valens von der vierten Kehre, die moderne Straße etwas oberhalb dieser folgt, steigt sie bald stärker als die moderne Straße an, schneidet dabei die Kehrenanlage in 'zwei Teile', bis sie etwa bei der neunten Kehre ihre Richtung direkt nach Norden ändert. Sie tangiert dann die drei restlichen, der westlichen Kehren der modernen Straße um dann ab etwa 400m vor der passhöhe, in etwa die selbe Trasse zu haben, wie die moderne Straße.

Nördlich der passhöhe mündet die passstraße in eine 300m enge Schlucht, hier war der Weg faktisch schon immer vorgegeben, wenn man nicht einen der benachbarten Übergänge nutzen wollte. Anschliessend dieser Schlucht führte der älteste Weg, der wohl von der illyrisch-venetischen Urbevölkerung erbaut wurde, direkt nach Gurina. Wohl seit dem Neubau der Römerstraße im 3.Jh. wechselte der Weg dann auf das rechte Ufer des Valentinsbaches, um von dort direkt ins Gailtal zu führen. Wegreste und Trassenführungen beider Wege, speziell aber der späteren Römerstraße, sind noch heute teilweise in der Landschaft zu erkennen.

Einen interessanten Beitrag zur passgeschichte des Plöcken zeigen die Ausgrabungen von Invillino nahe Tolmezzo an der Südrampe des Plöckenpasses auf. Hier fand man außer einer römischen Siedlung des 2.-3.Jh., auch einige Siedlungs- und Befestigungsreste aus ostgotischer, wie langobardischer Herrschaftzeit. In der Römerzeit war Invillino wohl nur eine Ansammlung von zwei, drei Bergbauernhöfe, die aber wohl zum Ende der Römerzeit wieder aufgegeben wurden und alsbald verfielen. Erst mit der germanischen Besetzung erfolgte eine neuerliche Aufwertung. Aus den Resten der einst recht verschachtelten steinernen und Villaähnlichen Bauten der Römer, baute man nun in West-Ost-Richtung ausgerichtete Langhäuser, die typisch waren für die germanische Bauweise. Auf Grund seiner Lage auf dem alles überwachenden Inselberg 'Colle Santino' und der umfangreichen Befestigungsanlagen kann man davon ausgehen, das dieser Ort alsbald als Sperrfestung diente. Von den langobardischen Geschichtsschreiber Paulus Diaconus wird Invillino, als 'Ibigo' erwähnt, als befestigter Platz in einer Reihe von Kastellen am südlichen Alpenrand. Sicher war aber Invillino keine rein militärische Anlage, sondern wohl eher eine zivile Wehrsiedlung, in der ganze Familien lebten und arbeiten und die nur in Krisenzeiten einen militärischen Zweck dienten. Ähnliche Wehrsiedlungen erbauten die Langobarden gegen die nachdrängenden Awaren auch an anderen Orten, wie die bei Osoppo, die das Tagliamentotal gegen Norden absperrte.

Auf Invillino gefundene Pfeil- und Bolzenspitzen zeigen auf, das bis hin hein ins Mittelalter, diese Sperrfestung immer wieder von der Talseite angegriffen wurde und letztendlich auch zerstört wurde. Der Ort wurde verlassen, aber noch für lange Zeit blieb die Bedeutung der Kirche von Invillino erhalten, und bis in jüngster Zeit wurde auch dessen Friedhof noch genutzt. Auch wenn ein Ort nicht mehr bewohnt war, ja dessen einstige Besiedlung sogar vergessen wurde, die altehrwür-digen und zum Teil heiligen Ort der Religionsausübung, gerieten nicht so schnell in Vergessenheit.

Auch nach dem Ende der römischen Herrschaft wurde die Straße über den Plöckenpass noch rege genutzt. Sie wird im 6.Jh. als eine viel begangene und gut begehbare Straße erwähnt. Da es in den vorangegangenen zwei Jahrhunderten am Plöcken sicherlich zu keinen Instandhaltungen, geschweige denn Straßenbaumaßnahmen kam, zeigt dies eindeutig, wie gut die Römerstraße gebaut war. Selbst nach Jahrhunderten ohne instandhaltung, war die passstraße immer noch gut zu nutzen.

So wurde der Plöckenpass das gesamte Mittelalter wohl überaus rege genutzt, als im hohen Mittelalter der Handelsverkehr anstieg, stieg somit auch der Verkehr am Plöckenpass an. Die Grafschaft Görz, die von diesen Verkehr direkt, wie auch indirekt profitierten, stellten den damaligen Reisenden Geleit. So wird bereits für das Jahr 1300 ein 'gelaitum ex ista parte Montis Crucis' erwähnt.


Die neuzeitliche Straße

Bis Ende des 19.Jh. war der Plöckenpass allenfalls nur von zweirädigen Karren nutzbar, erst dann baute man die alte Straße aus, das sie auch von Gespannen und Wagen nutzbar war. Im 1.Weltkrieg entwickelte sich der Plöckenpass schnell zu einem Kriegsschauplatz. Der Gebirgskamm der Karnischen Alpen erhebt sich hier flankierend wie ein Sperrriegel, dementsprechend groß war die taktisch-operative Bedeutung für das Militär beider Seiten. Kärntner Eliteeinheiten führten hier erbitterte Verteidigungskämpfe gegen die italienischen Alpinis. Diese versuchten, wie schon vor ihnen im Jahre 1809 die Franzosen, in das Gailtal vorzudringen, im Gegensatz zu den Franzosen aber völlig erfolglos. Dennoch gelang es den Italienern vereinzelte unbedeutende Gipfel und Pässe zumindest zeitweilig zu besetzen - so den Wolayer pass oder den Seekopf. Wie in anderen Frontabschnitten verfestigte sich bald die Front und es kam zum Stellungskrieg. Beide Seiten begannen ihre Stellungen auszubauen und zu befestigen. Zahlreiche Bunkeranlagen, Stollen und Wege bauten sie in die Berge hinein, welche man zu einen großen Teil noch heute bewundern kann. Von den Tälern her wurden zahlreiche Wege zu den Frontstellungen gebaut, um diese mit Nachschub versorgen zu können. Heute gibt es ein Plöckenpassmuseum welches das Schlachtfeld mit all seinen Bauwerken erschließt und an die Kämpfe erinnert, wie auch die 'Heldenfriedhöfe' am Plöcken. Aber nur zwei Drittel der Soldaten starben durch direkte Feindeinwirkung, ein ganzes Drittel starb durch Lawinen. Diese wurden auch bald als Waffe eingesetzt, in dem man auf diese schoß um sie loszulösen.

Durch die umfangreichen Kämpfe am Plöckenpass, war selbiger nach dem Krieg für lange Zeit unpassierbar. Nachdem 1926 mit ersten Ausbauarbeiten begonnen wurde, war erst seit 1938 die italienische passrampe wieder voll hergerichtet, zum Teil sogar völlig neu gebaut. Die österreichische Seite war dann ebenfalls wenig später fertiggestellt.

Am 2. Dezember 2023 führte ein gewaltiger Felssturz auf italienischer Seite zur Sperre der gesamten Straßenverbindung zwischen Mauthen und Timau. Mehr unter #ploeckenpass




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Paularo und das Val d'Incarojo - Ein Tal im Zentrum Europas
Einem Amphitheater gleich umschließen die Bergstöcke von Zermula, Cuestalta, Serenat und Tersadia den Talschluss, wie auf einer Bühne liegt die Ortschaft Paularo in seiner Mitte. Vom Haupttal kommend steigt der flache Talboden leicht Richtung dem Hauptort Paularo an, ausgedehnte Wälder und weite Almflächen sind der Übergang zu sanften Bergrücken und schroffen Kalkwände, die sich auf engstem Raum gegenüberstehen.


Seit 3.4.2022 ist PAULARO offiziell Mitglied der internationalen BERGSTEIGERDÖRFER. Neben zahlreichen Vertretern des CAI und der Region FVG durfte Bürgermeister Marco Clama viele Gailtaler*innen als direkte Bergnachbarn begrüßen. Sepp Lederer, Alex Seiwald, Bgm. Markus Salcher, Vbgm. Georg Zankl, Christoph Wassertheurer, Jan Salcher, u.v.m. Weiters mit dabei eine prominent besetzte Abordnung des Planinska zveza Slovenije, des AVS - Alpenverein Südtirol, des Österreichischer Alpenverein und des ÖAV Landesverband Kärnten sowie der Universität Udine.

Youtube Statement:
Sindaco Marco Clama e Vice Presidente CAI Francesco Carrer




Weitere Infos, Adressen und Tipps:
https://www.bergsteigerdoerfer.org/5500-0-Bergsteigerdorf-Paularo.html




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Ein schon lange geplanter Vortrag von Fr. Dr. Marina Di Ronco (mit Unterstützung von Fr. Dr. Eva Gressel) konnte gestern im Rahmen der Veranstaltungen des Kulturvereins Mauthen nachgeholt werden.

In den letzten Kriegsmonaten des 2. WK kamen zig-tausende Kosaken (aus der Don-Gegend) und Kaukasier (aus Ossetien) - auf der Flucht vor den herannahenden Allierten in die Carnia.

Das besetzte Gebiet wurde (in Absprache mit den Deutschen) klar aufgeteilt und die Ortschaften (unter der Leitung von General Krasnov) ohne nennswerte Gegenwehr eingenommen. Die Wochen und Monate der Besatzung (bis zum Abzug nach Norden) waren geprägt durch Plünderungen und Machtdemonstrationen, aber auch durch die schrittweise Annäherung an die ansässige Bevölkerung (vor allem Frauen, Kinder und Alte).

Einerseits das surreale Staunen (v.a. der Kinder) über das martialische Gehabe der Kosaken (und Kaukasier) mit ihren Traditionen, Kleidungen, Tänzen, Kamelen und vor allem tausenden Pferden. Andererseits die Wehmut und Verunsicherungen der Machthaber, die in eigenen Zeitungen klar zum Ausdruck gebracht wurden.

"Die Kosaken in der Carnia" - ein komplexes und kompliziertes Kapitel Zeitgeschichte als lebenslanges Forschungsgebiet.



update: 3.12.2022

Pfarrer Dr. Gregor Kobro und Dr. Reinhard Putz vor dem Kosakenfresko am Haus Mauthen 26.


Pfarrer Dr. Gregor Kobro war heute zu Besuch in Mauthen und feierte mit Familie und Freunden eine russisch-orthodoxe Messe im Rahmen der Beerdigungsfeierlichkeiten von Hrn. Sergeij Sverhun. Anschließend hatten wir Zeit genug, um Dr. Reinhard Putz zu besuchen, das Wandfresko zu besichtigen und anschließend im Pfarrhof in Ruhe zu Reden.

Linktipp: "Der Kosakenbote", Ausgabe 15 - "Zum 75. Gedenkjahr der Kosakentragödie".

#kulturverein #mauthen #carnia #kosaken #kaukasier




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(io) Mit inzwischen über 3.500 !!! Mitgliedern, einem tollen Jugendcamp, Infrastrukturen wie Eisplatz, Boulder- und Eisturm, einem eigenen Fuhrpark, einem neuen Museum, Klettersteigen, 340 km zu pflegenden Wanderwegen, unseren Hütten und sehr viel bürokratischem Aufwand, haben wir EHRENAMTLICH (dh. unbezahlt!) alle miteinander genug zu tun.


Lockdown | Gastroöffnung | Arbeitsplätze | "Rückzug auf's Land" | ...

Unsere Verantwortlichen müssten eigentlich rund um die Uhr liefern.




Warum jetzt auch noch Tourismuswerbung?

Wer Kötschach-Mauthen und die umliegenden Alm- und Berglandschaften genauer kennt, weiß genau, dass dieser besondere Flecken Erde und seine Menschen seit jeher für Ideenreichtum, Qualität und Tradition anerkannt ist.

Wir sind nicht "Mountains & Lakes", sondern ein qualitätsvolles, naturnahes Bergsteigerdorf. Wir sind nicht "Culinary World", sondern "das köstlichste Eck Kärntens". Wir brauchen keine dahergeholten Marketingbegriffe, sondern sind reich an Menschen, die in der Lage sind etwas zu bewegen. Der "Mauthner Bär", der "Edelgreißler", die "Gailtaler Speck- und Käsemacher", der "GeoPark-Professor", die "Künstler, Musiker und Sänger" und viele andere mehr …




Man spürt, wenn etwas unrund läuft

Genau dieses Feingefühl ist es aber auch, das die Menschen spüren lässt, wenn etwas ordentlich unrund läuft. Seit Jahren warten wir darauf, dass das kommunale Ortsmarketing in die Gänge kommt. So, wie es viele engagierte Menschen zu Beginn klar und unmissverständlich in einer sogenannten "Zukunftswerkstatt" zum Ausdruck gebracht haben. Nicht zum Selbstzweck, sondern für die Menschen im Ort, für die heimischen Betriebe, für ein gutes Leben für alle! Wenn allerdings jeder Hinweis, jedes Angebot zur Zusammenarbeit und jeder Wunsch weggewischt wird, passiert Wundersames.




Weniger, dafür besser

Mit der Initiative "Bergsteigerdorf Mauthen" haben wir nicht nur den Mut zum Anderssein, sondern folgen den nachhaltigen Prinzipien der Bergsteigerdörfer aus tiefster Überzeugung. Weil es zu uns und unserer Region passt! Weil es mit anderen erfolgreichen Projekten wie dem Gailtaler Almkäse g.U., Gailtaler Speck g.g.A. und Slow Food Travel perfekt harmoniert und nicht zuletzt, weil es den Kern trifft, wie die Menschen hier im Tal ehrlich sind. Nicht zuletzt, weil wir damit den heimischen Partnerbetrieben tatkräftig helfen Arbeitsplätze zu erhalten. Weil wir den Jungen damit eine Perspektive für leben und arbeiten am Land geben und weil wir vielleicht Menschen und Firmen einladen, in unsere Region zu siedeln.


In diesem Sinn genießt die hunderten KOSTENLOSEN Fotos, die vielen KOSTENLOSEN Texte, Tourentipps und Hinweise. Wir laden euch ein, schickt die Infos mit Stolz an Freunde und Bekannte. Laden wir sie gemeinsam ein, ein paar Tage Urlaub bei Freunden zu verbringen.





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(io) Wir durften gestern einen wahrlich "großen Sohn" unseres Tals im Centrum Carnicum begrüßen. Als Kulturattaché in Washington, Leiter des Austrian Cultural Forum in NYC, langjähriger Direktor des MQ in Wien, ..., und zuletzt Botschafter in den U.S.A. viel gesehen, genoss Wolfgang Waldner die ersten Eindrücke unseres neuen Alpinarchivs. /centrumcarnicum

Als unverzügliches Zeichen der Anerkennung durften wir ihn wieder in den Kreis der Mitglieder unserer ÖAV Sektion Obergailtal-Lesachtal aufnehmen. Mehr noch: bei den Bemühungen des GeoParks, den weiteren Entwicklungen des Alpenvereins im Tal dürfen wir auch auf seine persönliche Unterstützung zählen.

#bergsteigerdorf #mauthen #gailtal #lesachtal #natur #naturschutz #oeav #alpenverein




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(io) Arnold Goller, Kärntner des Tages, Kleine Zeitung vom 16.11.2021

Seine Auf­ga­be ist, Brief­mar­ken auf ihre Echt­heit zu über­prü­fen und deren Wert zu be­stim­men. Er hilft aber auch Men­schen, die eine Brief­mar­ken­samm­lung be­sit­zen oder am Dach­bo­den einen Kar­ton vol­ler Brie­fe fin­den, diese zu be­ra­ten, damit sie ihr Juwel wert­schät­zen ler­nen.
Sol­che Be­ra­tungs- und Schätz­ta­ge hält Ar­nold Gol­ler be­reits in Salz­burg ab und möch­te das­sel­be nächs­tes Jahr auch in Kärn­ten an­bie­ten. Gol­ler ist näm­lich ein ge­richt­lich zer­ti­fi­zier­ter Sach­ver­stän­di­ger für Brief­mar­ken. Von Gol­lers Sorte gibt es nur zehn in ganz Ös­ter­reich.
...

Wer sich jetzt fragt, was das mit dem Bergsteigerdorf Mauthen zu tun hat - sehr viel. Erstens ist Arnold ein historisch sehr gebildeter Mitbürger. Außerdem steht er immer wieder mit interessanten Daten und Fakten für Fragen rund um die Alpingeschichte unserer Region zur Verfügung.

Ein paar Beispiele gefällig?
  • Am Plöckenhaus gab's ab ca. 1910 einige Jahrzehnte eine Postablagestelle.
  • Das Postamt Mauthen befand sich seit 23.8.1889 im Haus Mauthen 37.
  • Postkarten aus Mauthen wurden damals in alle Teile der K&K Monarchie verschickt.
  • Später war vor allem das Motiv der Mauthner Klamm sehr beliebt. Als Postkartenmotiv häufig zu finden: die Jausenstation der Mauthner Klamm.
  • ...


ARNOLD GOLLER
info@arnoldgoller.com
A-9640 Kötschach-Mauthen 283
Mobil: 0043 664 9110174




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(io) Zuerst die Frage: wer weiß, wo diese Tafel angebracht ist?

Hunderte Male gesehen und doch keine Ahnung, wer dieser Herr Weilharter war? Im CENTRUM CARNICUM könnt ihr die Winterabende nutzen und nachlesen.

/centrumcarnicum

Hinweis: 1915, Cellon, Weilharter, Steinberger, ...

#bergsteigerdorf #mauthen #gailtal #bergsteigerdörfer #alpenverein #öav




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Geologische Lehrpfade - 500 Millionen Jahre Erdgeschichte ... Kellerwand, Hohe Warte und Seekopf, Polinik, Pal und Cellon lagen noch vor 365 Millionen Jahren im Meer und bildeten ein Korallenriff. Als sich das Devon-Meer zu schließen begann, wurden tausende Meter Gesteinsschichten voll mit Muscheln, Korallen und Seelilien emporgehoben. Sie bilden nun neben den Gailtaler Alpen die eindrucksvollen Berge der Karnischen Alpen, die das Bergsteigerdorf Mauthen umrahmen.

Diese 500 Millionen Jahre Erdgeschichte werden entlang von 8 Geotrails "begreifbar":

Zusätzlich gilt es in Dellach/Gailtal das Besucherzentrum des GeoParks Karnische Alpen zu besichtigen.

Bei Interesse: Tel.: 0043471830133 oder E-Mail an: office@geopark-karnische-alpen.at.





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Ein Tal im Wandel der Zeit
Band 2 - Jenig bis Maria Luggau (Euro 36 + 5 Euro Versand)
/zeitspruenge

Mehr als 600 alte und neue Aufnahmen zeigen die Veränderungen der Täler zwischen Jenig und Maria Luggau in den letzten 130 Jahren. Elf namhafte Autorinnen und Autoren begleiten die Bilder mit ihren spannenden Texten und Gedanken zu den drängendsten ökologischen, wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und touristischen Fragen und Herausforderungen vor denen die Region steht.

#bergsteigerdorf #mauthen #gailtal #lesachtal #natur #naturschutz #oeav #alpenverein #visitcarinthia #kaernten #karnischealpen #gailtaleralpen #slowfoodtravel #slowfood #tradition #kultur




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(io) Das alpin:historische Archiv des ÖAV Obergailtal-Lesachtal.

Am Dienstag 24.08.2021 wurde das CENTRUM CARNICUM als alpin:historisches Archiv des ÖAV Obergailtal-Lesachtal offiziell eröffnet.

Die Leidenschaft und Professionalität unseres Freundes Robby Peters und die Schaffenskraft von Sepp Lederer gepaart führten dazu, dass im Bergsteigerdorf Mauthen nunmehr eine der umfassendsten alpinhistorischen Sammlungen von Gemälden, Schriften, Manuskripten, Medaillen und vieles Andere mehr ihr neues Zuhause gefunden haben.

Wer den Südalpenraum, das Gailtal und Lesachtal und insbesondere die Karnischen/Gailtaler Alpen rund um das Bergsteigerdorf Mauthen kennen lernen will, ist herzlichst eingeladen das CENTRUM CARNICUM zu besuchen, zu nutzen und damit einen Teil beizutragen, damit die alpinistische Tradition gebührend bewahrt wird.

Mehr Infos unter:
www.bergsteigerdorf-mauthen.at/centrumcarnicum

Im Namen des ÖAV Obergailtal-Lesachtal
Sepp Lederer, Robby Peters und Ingo Ortner



Öffnungszeiten: jeweils Donnerstag 18:00-20:00 Uhr oder auf Anfrage
bei Sepp Lederer, Robby Peters, Sonja und Fritz Gressel
T. 00436765858625 (Sepp)
office@oeav-obergailtal.at




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Bergsteigerdorf Mauthen, 2024-07-23
Weitwandern in den Südalpen: Karnischer Höhenweg • KHW 403
info@bergsteigerdorf-mauthen.at Tel. 0043 699 12647680